Platz- und Spielordnung

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In Verbindung mit den Vorschriften des Deutschen Golf Verbandes regelt die vorliegende Platz- und Spielordnung den Spielbetrieb auf dem Platz des Golfclub Erftaue e.V. Sie setzt sich zusammen aus:

A. Allgemeine Regeln für den Spielbetrieb

B. Allgemeine Wettspielregeln

C. Platzregeln

D. Vorgabensystem

E. Das Spiel, Verhalten der Spieler und die Regeln (Regel 1)

F. Kleiderordnung

Alle Mitglieder und Gastspieler unseres Platzes sind angehalten, die Platz- und Spielordnung zu beachten und in fairer Weise auszulegen. Nicht jede Einzelheit kann in Regeln gefasst werden, was weder beabsichtigt ist noch sinnvoll wäre. Vielmehr sollten Fairplay und gegenseitige Rücksichtnahme unser Tun auf dem Golfplatz bestimmen.

Der Spielausschuss / Der Vorstand
01. Februar 2019

A. Allgemeine Regeln für den Spielbetrieb

1. Spielberechtigung

Berechtigung zum Spielen auf dem Platz des Golfclub Erftaue e.V. haben

a. Clubmitglieder mit eingetragener EGA-Vorgabe

b. Gäste, die eine Mitgliedschaft in einem anerkannten in- oder ausländischen Golfclub oder im VcG nachweisen können und eine Stammvorgabe von mindestens -36 haben.
(In Einzelfällen kann hier vom Vorstand ausnahmsweise eine Sondererlaubnis erteilt werden.)

Inaktive und fördernde Mitglieder haben kein Spielrecht.

Für Anfänger stehen die Übungsanlagen zur Verfügung.

Zur Kontrolle der Spielberechtigung (siehe Punkt 10) haben Clubmitglieder den vom Verein zur Verfügung gestellten Bag-Anhänger sowie Gäste die Gästekarte gut sichtbar am Bag anzubringen. Die Gastgebühren sind vor Beginn des Spiels zu entrichten.

2. Spielbetrieb

Die Öffnungszeiten der Anlage sind der Homepage oder dem Aushang im Club zu entnehmen.

Vor Aufnahme der Runde hat sich jeder Spieler über die Sicherheitseinrichtungen und deren Lage auf dem Platz zu informieren (Internet oder Aushang im Club):

1. Blitzschutzhütten

2. Rettungsringe und Rettungsleinen an den Gewässern

3. Rettungspunkte. Diese sind bei einem Notfall dem Rettungsdienst anzugeben, damit diese vom Rettungsdienst sofort angefahren werden können.

Die Startreihenfolge regelt sich, unter Beachtung von Punkt 3, über die am Abschlag 1 aufgestellte Ballspirale oder den zeitweise dort eingesetzten Starter. Pro Flight ist ein Ball in die Ballspirale einzulegen. Erst wenn ein Flight auf Abschlag 1 abgeschlagen hat, darf der nächste Ball aus der Spirale entnommen werden. Ist eine Spielergruppe zum sich ergebenden Startzeitpunkt nicht spielbereit, wird ihr Ball zuoberst in die Ballspirale zurückgelegt. Es sind im privaten Spiel maximal vier Spieler pro Flight erlaubt.

An Abschlag 10 darf ein Spiel nur begonnen werden, wenn die Ampelanlage an der Caddyhalle „grün“ anzeigt. Flights, die am Abschlag 10 beginnen, haben später kein Vorrecht am Abschlag 1.

Gastspieler, auch in Begleitung von Mitgliedern, erhalten an Wochenenden und Feiertagen nur beschränkt und nach Voranmeldung eine Spielzusage, wenn der (zu erwartende) Spielandrang dies erlaubt.

Mitglieder müssen ihre Gäste persönlich im Sekretariat anmelden und mit ihnen in einem Flight spielen, wenn das reduzierte Gäste-Greenfee in Anspruch genommen wird.

3. Vorrecht am 1. Abschlag

Wochentags: Zweiball- vor Dreiball- und Vierballspielen

Wochenende und feiertags: Vierball- und Dreiball- vor Zweiballspielen

Muss ein Zweiballspiel einem anderen Flight Vorrecht einräumen, hat es nach Komplettieren zum Drei- oder Vierballspiel als nächstes Abschlagrecht. Ist ein Komplettieren nicht möglich, erlangt das Zweiballspiel nach erneuter Vorrechteinräumung endgültig Abschlagrecht.

Das Zusammenfassen von Spielern zu Drei- oder Vierballspielen darf an Wochenenden und Feiertagen nicht zurückgewiesen werden, weder am Abschlag noch auf der Runde.
Ein Einzelspieler hat keinen Anspruch vor anderen Flights abzuspielen oder andere Flights zu überholen.

4. Durchspielen

Folgt einem Flight ein anderer in kurzem Abstand, so hat die vordere Spielergruppe sofort durchspielen zu lassen, falls

  • der hintere Flight sichtlich schneller spielt
  • der vordere Flight den Anschluss nach vorne verloren hat (mehr als eine Spielbahnlänge)
  • der vordere Flight einen Ball zu suchen beginnt.

Einer Aufforderung zum Durchspielen muss nachgekommen werden, wenn weitere Flights folgen.

An Wochenenden und Feiertagen haben Zweiballspiele kein Durchspielrecht, wenn Anschluss gehalten wird.

Einzelne Wettspiel-Flights aus Jahres-Matchplay Turnieren haben nur wochentags Durchspielrecht. Zur Kennzeichnung tragen solche Flights eine orangefarbene Fahne im Bag (erhältlich im Sekretariat).

5. Platzsperre für Wettspiele

Für Clubwettspiele, Damen-, Herren- und Seniorentage sowie genehmigte Privatturniere wird der Platz in erforderlichem Umfang für den allgemeinen Spielbetrieb gesperrt. Vorbehaltlich einer im Einzelfall anderen Festlegung ist der Abschlag 1 (ggf. auch Abschlag 10) 30 Min vor Turnierbeginn gesperrt. Nachfolgende Flights sollten mindestens eine komplette Spielbahn Abstand zum letzten Turnierflight halten.

Spielergruppen vor einem Turnier müssen den Platz räumen, wenn der erste Turnierflight aufläuft.

Nicht am Wettspiel beteiligte Spieler haben nach dem Wettspiel Abschlagvorrecht vor Turnierspielern, die erneut eine Runde spielen wollen. Die Wochenendregel `Vierer vor Zweier` ist dem nachgeordnet.

6. Privatwettspiele und Gruppen

Alle bei der Clubleitung angemeldeten und genehmigten Privatwettspiele von Gruppen haben die Berechtigung, innerhalb der zugeteilten Startzeit mit allen Teilnehmern abzuspielen und einen angemessenen störungsfreien Spielverlauf zu erhalten. Solche Wettspiele können an Wochenenden und Feiertagen nur ausnahmsweise genehmigt werden.

7. Zügiges Golfspielen

Um allen Golfspielern ein ungehindertes Golfspielen zu ermöglichen, wird um zügiges Spielen gebeten (Ready Golf). Spielverzögerungen jeglicher Art sind zu unterlassen. Notfalls muss ein Loch durch Aufnahme des Balles beendet werden, speziell wenn nach Stableford keine Punkte mehr zu erreichen sind.

8. Platzpflege

Spuren im Bunker sind sorgfältig zu beseitigen, ausgeschlagene Divots sind zurückzulegen und anzudrücken. Eine auf dem Grün verursachte Pitchmarke muss in jedem Fall sofort sauber ausgebessert werden.

Mit Trolleys und Golfcarts darf weder über Vorgrüns und Abschläge noch zwischen Grüns und Bunker gefahren werden. Greenkeepern ist bei der Arbeit auf dem Platz angemessener Vorrang einzuräumen.

Die Übungsanlage an Abschlag 1 ist während Turnier-Startzeiten vorrangig für die Turnierteilnehmer zum Üben vor Beginn der Runde reserviert.

9. Sicherheitsmaßnahmen

Kinder unter zehn Jahren dürfen sich grundsätzlich nur unter Aufsicht Erwachsener auf dem Platz aufhalten. Golfcarts dürfen erst ab einem Mindestalter von 16 Jahren gesteuert werden.

10. Platzkontrolle

Die Platzaufsicht überwacht die Einhaltung der Golf - Verhaltensvorschriften (Regel 1) und der Regeln für den Spielbetrieb. Sie ist vornehmlich mit einem Golfwagen mit der Aufschrift ‘Ranger’ unterwegs. Den Anordnungen der Platzaufsicht (Ranger, Greenkeeper, Golflehrer, Mitglieder des Spielausschusses und des Vorstandes) ist Folge zu leisten.

Im Interesse der Allgemeinheit sollte sich jedes Clubmitglied auf der Runde verpflichtet fühlen, Mitspieler dezent auf Verstöße aufmerksam zu machen und ggf. das Clubsekretariat zu informieren.

11. Hunde

Hunde sind weder auf dem Platz noch im Clubhaus gestattet, auf der Terrasse nur angeleint.

12. Sanktionen

 Bei Nichtbeachtung der Regeln für den Spielbetrieb kann der Spielausschuss in Absprache mit dem Vorstand in schwerwiegenden Fällen oder im Wiederholungsfall ein zeitliches Spielverbot aussprechen.

B. Allgemeine Wettspielregeln des GC Erftaue e.V.

1. Gespielt wird nach den Offiziellen Golfregeln des DGV und den Platzregeln des Golfclub Erftaue e.V. Sonderplatzregeln hängen im Vorraum des Clubhauses und den Infokästen aus, ansonsten gelten die Platzregeln auf der Scorekarte. Die Wettspiele werden auf der Grundlage des EGA-Vorgabensystems ausgerichtet (Einsichtnahme im Sekretariat möglich).

2. Wettspiele werden im Wettspielprogramm und verbindlich an der Info-Tafel bekannt gegeben. Meldelisten werden frühzeitig im Clubhaus ausgelegt. Mit dem Eintragen in die Meldeliste oder der Registrierung über das Intranet des DGV (mygolf.de) erklärt sich der Bewerber damit einverstanden, dass sein Name in den Start- und Ergebnislisten im Intranet erscheint.

3. Die Teilnahmeberechtigung richtet sich nach der Ausschreibung. Bei geringer Beteiligung behält sich die Wettspielleitung vor, Spieler auch außerhalb der jeweiligen Vorgabebegrenzung teilnehmen zu lassen oder das Wettspiel abzusagen.

4. Die Teilnehmerzahl je Wettspiel kann von der Spielleitung begrenzt werden. Bei zu hoher Teilnehmerzahl entscheidet der zeitliche Eingang der Meldung über die Teilnahme, falls die Ausschreibung kein anderes Verfahren festlegt.

5. Der Meldeschluss ist der Wettspielausschreibung zu entnehmen. Bewerber, die ihre Meldung nach Meldeschluss zurückziehen oder nicht antreten, sind von der Zahlung der Meldegebühr nicht befreit.

6. Die Abschlagzeiten werden am Tag vor dem Wettspiel an der Info-Tafel angeschlagen und können dann telefonisch im Sekretariat erfragt oder im Intranet des DGV (mygolf.de) nachgelesen werden. Wer seine Mobilnummer hinterlegt, wird per SMS benachrichtigt. Jeder gemeldete Spieler, auch wenn er nur auf der Warteliste stand, ist verpflichtet, sich selbst über seine Startzeit bzw. Teilnahme zu informieren.

7. Die Meldegebühr ist vor dem Start im Sekretariat zu entrichten. Sie kann aber auch, sofern eine Ausschreibung dies vorsieht, bereits mit der Eintragung in die Meldeliste fällig werden. Eintragungen ohne Zahlung werden dann bei Meldeschluss nicht berücksichtigt.

8. Der Bewerber muss zu der von der Spielleitung bestimmten Startzeit und am von ihr festgelegten Ort spielbereit sein. Erscheint ein Bewerber nicht rechtzeitig, hat er keinen Anspruch zur Teilnahme am Wettspiel.

9. Bei widrigen Wetterverhältnissen kann ein Wettspiel (Regel 5.7) durch die Spielleitung abgesagt, unterbrochen oder abgebrochen werden. Ein langer Signalton bedeutet unverzügliches Unterbrechen des Spiels. Eine Wiederaufnahme des Spiels wird durch zwei kurze Signaltöne bekannt gegeben.

10. Nach dem Wettspiel sind die unterschriebenen Scorekarten unverzüglich im Sekretariat abzugeben. Der Zähler hat Löcher ohne Ergebnis durch ein ‘X’ zu entwerten, nicht durch einen Strich ( – ). Jeder Spieler ist für seine Scorekarte selbst verantwortlich.

11. Bei gleichem Ergebnis im Zählspiel werden für das Stechen Teilergebnisse von 9,6,3,2,1 Löchern gewertet, immer beginnend mit den Schwierigkeitsgraden 1-18-3-16-5-14-7-12-9. Ist das Ergebnis weiterhin gleich, entscheidet das Los. Bei Lochspiel erfolgt bis zur Entscheidung eine Spielfortsetzung (sudden death).

12. Das Wettspiel gilt mit der offiziellen Bekanntgabe der Ergebnisse bei der Siegerehrung als beendet. Die Siegerehrung findet, falls nicht anders bekanntgegeben, etwa 30 Minuten nach Eintreffen der letzten Bewerbergruppe statt. Es gilt Preisausschluss, Brutto vor Netto.

13. Fernbleiben von der Siegerehrung führt zum Verfall des Preises an den Club, ausgenommen bei Clubmeisterschaften, Wanderpokalen und Wertungen über mehrere Runden. Der Preis kann an den/die Nächstplatzierten weitergereicht werden.

14. Die Wettspielleitung ist nicht verantwortlich für Nachteile, die ein Spieler infolge von Unkenntnis dieser Wettspielordnung, der Aushänge oder der Golfregeln erleidet.

C. PLATZREGELN

1. AUS (Regel 18.2) ist gekennzeichnet durch weiße Pflöcke und sämtliche den Platz umgebende Wirtschaftswege. Die Ausgrenze zwischen Spielbahn 8 und den Spielbahnen 7 und 11 gilt nur für die Spielbahn 8. Die Auspfähle sind beim Spielen der Spielbahnen 7 und 11 unbewegliche Hemmnisse.

2. Ungewöhnliche Platzverhältnisse ist gekennzeichnet durch blaue Pfähle oder durch weiße Linien.

Strafe bei Verstoß gegen die Platzregel:

Lochspiel: Lochverlust
Zählspiel: Grundstrafe (2 Strafschläge)

Sonderplatzregeln (zeitlich befristet) werden ggf. durch Aushang am Clubhaus und den Info-Kästen bekannt gemacht.

Hinweise: Entfernungsmarkierungen bis Grünanfang

50 m = blauer Stein Mitte Fairway
100 m = weißer Stein und Markierungspfahl mit 1 Ring
150 m = roter Stein und Markierungspfahl mit 2 Ringen
200 m = gelber Stein

D. Vorgabensystem

1. Vorgaben allgemein

Die Zuerkennung von Vorgaben und ihre Änderung erfolgt ausschließlich nach dem gültigen

- EGA Vorgabensystem. Hier wird unterschieden zwischen

- EGA Stammvorgaben bis Hcp -36,0

- EGA Vorgabenklasse 6 Hcp -37 bis -54

- Platzerlaubnis (PR) — EGA Vorgabenklasse 6 Hcp -54
Mit der Platzerlaubnis erlangt der Spieler ein eingeschränktes Recht, auf dem Platz seines Heimatvereins zu spielen. Die Platzerlaubnis wird nach den offiziellen Kriterien des DGV (DGV-Platzreife) vergeben und durch den Golflehrer erteilt.

Der Spieler kann seine EGA Vorgabe (Handicap -54 oder besser) in vorgabenwirksamen Turnieren, Rabbit-Turnieren oder in angemeldeten EDS-Runden erspielen bzw. verbessern.

E. Das Spiel, Verhalten der Spieler und die Regeln (Regel 1)

Der gute Golfer zeichnet sich durch die Beherrschung der Spieltechnik, die Kenntnis der Regeln und die Einhaltung der Verhaltensregeln aus. Das Regelbuch gliedert den Begriff in drei Bereiche:

- Das Golfspiel

- Richtlinien für das Verhalten von Spielern

- Spielen nach den Regeln

Alle Mitglieder sind angehalten, diese Regeln sorgfältig einzuhalten.

Zur Erinnerung (unter anderem):

1. Vermeiden Sie Probeschwünge in Richtung auf Mitmenschen. Ein Steinchen im Gras kann zum Geschoss werden, ebenso wie ein sich lösender Schlägerkopf.

2. Warten Sie mit Ihrem Schlag, bis der Flight vor Ihnen sicher außer Reichweite ist. Spielen Sie aber ansonsten ohne Verzug „Ready Golf“.

3. Bevor Sie das Grün betreten um den ersten Putt zu machen, stellen Sie Ihre Tasche oder Ihren Wagen seitlich des Grüns in Richtung zum nächsten Abschlag.

4. Vermeiden Sie ‘Drehen’ und ‘Schleifen’ der Füße auf dem Grün. Bessern Sie Beschädigungen vor Verlassen des Grüns aus.

5. Treten Sie nicht auf die Puttlinie eines anderen Spielers.

6. Wenn ein Loch zu Ende gespielt ist, verlassen Sie mit Ihrem Flight unverzüglich und zügig das Grün.

7. Vermeiden Sie Platzbeschädigungen jeder Art.

8. Spielen Sie mit zwei Personen nicht aus einem Bag.

9. Werfen Sie allen Abfall, auch Zigarettenkippen, in die dafür aufgestellten Abfallkörbe. In die Metallschalen an den Abschlägen gehören ausschließlich abgebrochene Tees.

Auch bei Beachtung der Verhaltensregeln gilt:
” Der gute Golfer ist auch ein schneller Golfer! ”

F. Kleiderordnung

Der Club legt Wert auf ein angemessenes Erscheinungsbild, bitte tragen sie Golfkleidung. Nicht erwünscht sind:

  • verschlissene, abgeschnittene Jeans
  • Schwimmbermudas, Radlerhosen und Leggins
  • Trainings- und Freizeitanzüge
  • Hemden ohne Kragen und ohne Ärmel bei Herren
  • Tops oder transparente Blusen bei Damen

 

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