Änderung CSA-CBA 2012

….In den ersten Jahren hat CSA
häufig nicht gut funktioniert. In viel zu vielen Wettspielen gab es, auch ungerechtfertigte, Anpassungen der Spielergebnisse. Das wird nun grundlegend anders. Der DGV und andere Nationalverbände haben der EGA viele Millionen Spielergebnisse zur Verfügung gestellt, um für CSA eine neue, funktionsfähige Formel zu entwickeln. Ab 2012 wird nun endlich das passieren, was von vornherein gewollt war: Nur deutlich vom Durchschnitt abweichende Tagesspielbedingungen werden zu einer Anpassung führen. Die EGA hat ermittelt, dass 80 Prozent der vorgabenwirksamen Wettspiele gar keine Anpassung mehr erfahren werden. Also: CSA wird künftig auf das zurückgeführt, was es von Beginn an sein sollte: Neben dem Course Rating, das die Platzschwierigkeit durchschnittlich im Allgemeinen angibt, sorgt CSA nur bei ungewöhnlichen Spielbedingungen für tagesaktuelle Anpassungen. In ganz Europa wird auch der Begriff „CSA“ verschwinden. Aber die neue Bezeichnung der EGA, nämlich „CBA“ (Computed Buffer Adjustment), will der DGV, soweit möglich, auch nicht verwenden. Vielmehr wird das DGV-Vorgabensystem dafür den deutschen, und vor allemselbsterklärenden, Begriff „Pufferzonenanpassung“ enthalten. Denn das ist die zweite europaweite Anpassung zum CSA: In Zukunft bleiben die auf dem Golfplatz erspielten Stableford-Nettopunkte unangetastet. Man könnte also sagen „gespielt ist gespielt“. Die ab 2012 dann eher seltenen Anpassungen werden künftig in der Pufferzone spürbar werden. Inhaltlich ist das, bis auf die für den Spieler günstige Erweiterung der Verschiebung der Pufferzone auf sogar bis zu vier Punkte, nicht anders als bisher. Aber es erscheint systematischer und „stimmiger“, im Ausnahmefall die Pufferzone zu bewegen und nicht die Stableford-Punkte zu verändern.(quelle DGV )