Platz- und Spielordnung
In Verbindung mit den Vorschriften des Deutschen Golf Verbandes regelt die vorliegende Platz- und Spielordnung den Spielbetrieb auf dem Platz des GC Erftaue e.V. Sie setzt sich zusammen aus:
A. Allgemeine Regeln für den Spielbetrieb
B. Allgemeine Wettspielregeln
C. Platzregeln
D. Vorgabensystem
E. Etikette
F. Kleiderordnung
Alle Mitglieder und Gastspieler unseres Platzes sind angehalten, die Platz- und Spielordnung zu beachten und in fairer Weise auszulegen. Nicht jede Einzelheit kann in Regeln gefasst werden, was weder beabsichtigt ist noch sinnvoll wäre. Vielmehr sollten Fairplay und gegenseitige Rücksichtnahme unser Tun auf dem Golfplatz bestimmen.
Der Spielausschuss / Der Vorstand
24. Februar 2010
A. Allgemeine Regeln für den Spielbetrieb
1. Spielberechtigung
Berechtigung zum Spielen auf dem Platz des GC Erftaue e.V. haben
a. Clubmitglieder mit eingetragener DGV- oder Clubvorgabe
b. Gäste, die eine Mitgliedschaft in einem anerkannten in- oder ausländischen Golfclub oder
im VcG nachweisen können und eine Stammvorgabe von mindestens 36 haben.
(In Einzelfällen kann hier vom Vorstand ausnahmsweise eine Sondererlaubnis erteilt werden.)
Inaktive und fördernde Mitglieder haben kein Spielrecht.
Für Anfänger stehen die Übungsanlagen zur Verfügung.
Zur Kontrolle der Spielberechtigung (siehe Punkt 10) haben Clubmitglieder den vom Verein zur Verfügung gestellten Bag-Anhänger, Gäste die Gästekarte, gut sichtbar am Bag anzubringen. Gastgebühren sind vor Beginn des Spiels zu entrichten.
2. Spielbetrieb
Die Startreihenfolge regelt sich, unter Beachtung von Punkt 3, über die am Abschlag 1 aufgestellte Ballspirale oder den zeitweise dort eingesetzten Starter. Pro Flight ist ein Ball in die Ballspirale einzulegen. Erst wenn ein Flight auf Abschlag 1 abgeschlagen hat, darf der nächste Ball aus der Spirale entnommen werden. Ist eine Spielergruppe zum sich ergebenden Startzeitpunkt nicht spielbereit, wird ihr Ball zuoberst in die Ballspirale zurückgelegt. Es sind im privaten Spiel maximal Vierball Flights erlaubt.
An Abschlag 10 darf ein Spiel nur begonnen oder nach Pause fortgesetzt werden, wenn Flights auf der kompletten Runde nicht behindert werden. Schlägt ein Flight auf Bahn 9 ab, ist an Abschlag 10 eine Spielaufnahme nicht mehr statthaft. Flights, die an Abschlag 10 beginnen, haben später kein Vorrecht an Abschlag 1.
An Wochenenden und Feiertagen darf von Abschlag 10 grundsätzlich nicht gestartet werden.
Gastspieler, auch in Begleitung von Mitgliedern, erhalten an Wochenenden und Feiertagen nur beschränkt und nach Voranmeldung eine Spielzusage, wenn der (zu erwartende) Spielandrang dies erlaubt.
Mitglieder müssen ihre Gäste persönlich im Sekretariat anmelden und mit ihnen in einem Flight spielen, wenn das reduzierte Gäste-Greenfee in Anspruch genommen wird.
Spieler mit Clubvorgabe dürfen an Wochenenden und Feiertagen nur in Begleitung von Spielern mit DGV-Vorgabe spielen. Dabei sollten in einem Flight Spieler mit Clubvorgabe nicht in der Mehrzahl sein.
3. Vorrecht am 1. Abschlag
Wochentags: Zweiball- vor Dreiball- und Vierballspielen
Wochenende und Feiertags: Vierball- und Dreiball- vor Zweiballspielen
Muss ein Zweiballspiel einem anderen Flight Vorrecht einräumen, hat es nach Komplettieren zum Drei- oder Vierballspiel als nächstes Abschlagrecht. Ist ein Komplettieren nicht möglich, erlangt das Zweiballspiel nach erneuter Vorrechteinräumung endgültig Abschlagrecht.
Das Zusammenfassen von Spielern zu Drei- oder Vierballspielen darf an Wochenenden und Feiertagen nicht zurückgewiesen werden, weder am Abschlag noch auf der Runde.
Ein Einzelspieler hat keinen Anspruch vor anderen Flights abzuspielen oder andere Flights zu überholen.
4. Durchspielen
Folgt einem Flight ein anderer in kurzem Abstand, so hat die vordere Spielergrupe sofort durchspielen zu lassen, falls
- der hintere Flight sichtlich schneller spielt
- der vordere Flight den Anschluss nach vorne verloren hat (mehr als ein Spielbahnlänge)
- der vordere Flight einen Ball zu suchen beginnt.
Einer Aufforderung zum Durchspielen muss nachgekommen werden, wenn weitere Flights folgen.
An Wochenenden und Feiertagen haben Zweiballspiele kein Durchspielrecht, wenn Anschluß gehalten wird.
Einzelne Wettspiel-Flights aus Jahres-Matchplay Turnieren haben nur wochentags Durchspielrecht. Zur Kennzeichnung tragen solche Flights eine orangefarbene Fahne im Bag (erhältlich im Sekretariat).
( Seite 2: A. Allgemeine Regeln für den Spielbetrieb )
5. Platzsperre für Wettspiele
Für Clubwettspiele, Damen-, Herren- und Seniorentage sowie genehmigte Privatturniere wird der Platz in erforderlichem Umfang für den allgemeinen Spielbetrieb gesperrt. Vorbehaltlich einer im Einzelfall anderen Festlegung ist der Abschlag 1 (ggf. auch Abschlag 10) 20 Minuten vor und nach dem Wettspiel (Abschlag letzter Flight) gesperrt. Spielergruppen, die nach einem Turnier starten, müssen mindestens zwei Schläge Abstand zum letzten Turnierflight halten. Sie dürfen erst dann abschlagen, wenn der Turnierflight das Grün verlassen hat oder, bei Par5 Löchern, außer Sichtweite ist.
Spielergruppen vor einem Turnier müssen den Platz räumen, wenn der erste Turnierflight aufläuft.
Nicht am Wettspiel beteiligte Spieler haben nach dem Wettspiel Abschlagvorrecht vor Turnierspielern, die erneut eine Runde spielen wollen. Die Wochenendregel `Vierer vor Zweier` ist dem nachgeordnet.
6. Privatwettspiele und Gruppen
Alle bei der Clubleitung angemeldeten und genehmigten Privatwettspiele von Gruppen haben die Berechtigung, innerhalb der zugeteilten Startzeit mit allen Teilnehmern abzuspielen und einen angemessenen störungsfreien Spielverlauf zu erhalten. Solche Wettspiele können an Wochenenden und Feiertagen nur ausnahmsweise genehmigt werden.
7. Zügiges Golfspielen
Um allen Golfspielern ein ungehindertes Golfspielen zu ermöglichen, wird um zügiges Spielen gebeten. Spielverzögerungen jeglicher Art sind zu unterlassen. Notfalls muss ein Loch durch Aufnahme des Balles beendet werden, speziell wenn nach Stableford keine Punkte mehr zu erreichen sind.
8. Platzpflege
Spuren im Bunker sind sorgfältig zu beseitigen, ausgeschlagene Divots sind zurückzulegen und anzudrücken. Eine auf dem Grün verursachte Pitchmarke muss in jedem Fall sofort sauber ausgebessert werden.
Mit Trolleys und Golfcarts darf weder über Vorgrüns und Abschläge noch zwischen Grüns und Bunker gefahren werden. Greenkeepern ist bei der Arbeit auf dem Platz angemessener Vorrang einzuräumen.
Chips und Pitches auf das Putting-Grün am Clubhaus sind nicht erlaubt.
Die Übungsanlage an Abschlag 1 ist während Turnier-Startzeiten vorrangig für die Turnierteilnehmer zum Üben vor Beginn der Runde reserviert.
9. Sicherheitsmaßnahmen
Kinder unter sechs Jahren dürfen sich grundsätzlich nicht auf dem Platz aufhalten und Kinder im Alter zwischen sechs und zehn Jahren nur in Begleitung Erwachsener. Golfcarts dürfen erst ab einem Mindestalter von 14 Jahren gesteuert werden.
10. Platzkontrolle
Die Platzaufsicht überwacht die Einhaltung der Golf-Etikette und der Regeln für den Spielbetrieb. Sie ist vornehmlich mit einem Golfwagen mit der Aufschrift ‘Ranger’ unterwegs. Den Anordnungen der Platzaufsicht (Ranger, Greenkeeper, Golflehrer, Mitglieder des Spielausschusses und des Vorstandes) ist Folge zu leisten.
Im Interesse der Allgemeinheit sollte sich jedes Clubmitglied auf der Runde verpflichtet fühlen, Mitspieler dezent auf Verstöße aufmerksam zu machen und ggf. das Clubsekretariat zu informieren.
11. Hunde
Hunde sind weder auf dem Platz noch im Clubhauses gestattet, auf der Terrasse nur angeleint.
12. Sanktionen
Bei Nichtbeachtung der Regeln für den Spielbetrieb kann der Spielausschuss, in Absprache mit dem Vorstand, in schwerwiegenden Fällen oder im Wiederholungsfall ein zeitliches Spielverbot aussprechen.
Der Spielausschuss
15. September 2010
B. Allgemeine Wettspielregeln des GC Erftaue e.V.
1. Gespielt wird nach den Offiziellen Golfregeln des DGV und den Platzregeln des GC Erftaue. Sonderplatzregeln hängen im Vorraum des Clubhauses und den Infokästen aus, ansonsten gelten die Platzregeln auf der Scorekarte. Die Wettspiele werden auf der Grundlage des DGV-Vorgabensystems ausgerichtet (Einsichtnahme im Sekretariat möglich).
2. Wettspiele werden im Wettspielprogramm und verbindlich an der Info-Tafel bekannt gegeben. Meldelisten werden frühzeitig im Clubhaus ausgelegt. Mit dem Eintragen in die Meldeliste erklärt sich der Bewerber damit einverstanden, dass sein Name in den Start- und Ergebnislisten im Intranet erscheint.
3. Die Teilnahmeberechtigung richtet sich nach der Ausschreibung. Bei geringer Beteiligung behält sich die Wettspielleitung vor, Spieler auch außerhalb der jeweiligen Vorgabebegrenzung teilnehmen zu lassen oder das Wettspiel abzusagen.
4. Die Teilnehmerzahl je Wettspiel kann von der Spielleitung begrenzt werden. Bei zu hoher Teilnehmerzahl entscheidet der zeitliche Eingang der Meldung über die Teilnahme, falls die Ausschreibung kein anderes Verfahren festlegt.
5. Meldeschluss ist meist 2 Tage vor dem Wettspiel um 12 Uhr. Bewerber, die ihre Meldung danach zurückziehen oder nicht antreten, sind von der Zahlung der Meldegebühr nicht befreit.
6. Abschlagzeiten werden am Tag vor dem Wettspiel an der Info-Tafel angeschlagen und können dann telefonisch im Sekretariat erfragt oder im Intranet nachgelesen werden. Jeder gemeldete Spieler, auch wenn er nur auf der Warteliste stand, ist verpflichtet, sich selbst über seine Startzeit bzw. Teilnahme zu informieren.
7. Die Meldegebühr ist vor dem Start im Sekretariat zu entrichten. Sie kann aber auch, sofern eine Ausschreibung dies vorsieht, bereits mit der Eintragung in die Meldeliste fällig werden. Eintragungen ohne Zahlung werden dann bei Meldeschluss nicht berücksichtigt.
8. Der Bewerber muss spätestens 10 Minuten vor seiner Abschlagzeit, bei Kanonenstart 20 Minuten vorher, seine Scorekarte im Sekretariat abgeholt haben. Erscheint ein Bewerber nicht rechtzeitig, hat er keinen Anspruch am Wettspiel teilzunehmen.
9. Bei widrigen Wetterverhältnissen kann ein Wettspiel durch die Spielleitung abgesagt, unterbrochen oder abgebrochen werden. Ein langer Signalton bedeutet unverzügliches Unterbrechen des Spiels. Eine Wiederaufnahme des Spiels wird durch zwei kurze Signaltöne bekannt gegeben.
10. Nach dem Wettspiel sind die unterschriebenen Scorekarten unverzüglich im Sekretariat abzugeben. Der Zähler hat Löcher ohne Ergebnis durch ein ‘X’ zu entwerten, nicht durch einen Strich ( – ). Jeder Spieler ist für seine Scorekarte selbst verantwortlich.
11. Bei gleichem Ergebnis im Zählspiel werden für das Stechen Teilergebnisse von 9,6,3,2,1 Löchern gewertet, immer beginnend mit den Schwierigkeitsgraden 1-18-3-16-5-14-7-12-9. Ist das Ergebnis weiterhin gleich, entscheidet das Los. Bei Lochspiel entscheidet Spielfortsetzung (sudden death).
12 Das Wettspiel gilt mit der offiziellen Bekanntgabe der Ergebnisse bei der Siegerehrung als beendet. Die Siegerehrung findet, falls nicht anders bekanntgegeben, etwa 30 Minuten nach Eintreffen der letzten Bewerbergruppe statt. Es gilt Preisausschluss, Brutto vor Netto.
13. Fernbleiben von der Siegerehrung führt zum Verfall des Preises an den Club, ausgenommen bei Clubmeisterschaften, Wanderpokalen und Wertungen über mehrere Runden. Der Preis kann an den/die Nächstplatzierten weitergereicht werden.
14. Die Wettspielleitung ist nicht verantwortlich für Nachteile, die ein Spieler infolge von Unkenntnis dieser Wettspielordnung, der Aushänge oder der Golfregeln erleidet.
15. Mitgeführte Handys sind während der Runde auszuschalten.
C. PLATZREGELN
1. AUS (Regel 27-1) ist gekennzeichnet durch weisse Pflöcke und sämtliche den Platz umgebende Wirtschaftswege.
Die Ausgrenze zwischen Loch 8 und den Löchern 7 und 11 gilt nur für das Loch 8. Die Auspfähle sind beim Spielen der Löcher 7 und 11 unbewegliche Hemmnisse.
2. Wasserhindernisse (Regel 26) sind durch gelbe Pfähle, seitliche Wasserhindernisse sind durch rote Pfähle gekennzeichnet.
3. Hemmnisse (Regel 24)
Steine in Bunkern sind bewegliche Hemmnisse (Regel 24-1).
Unbewegliche Hemmnisse (Regel 24-2) sind:
- angepflockte Anpflanzungen, Sprinkler und Sitzbänke,
- gelbe und rote Pfähle der Wasserhindernisgrenzen,
- die Pfähle für die Entfernungsmarkierungen 100, 150 und 200 Meter.
4. Boden in Ausbesserung (Regel 25) ist gekennzeichnet durch blaue Pfähle oder durch weiße Linien. Von diesen Flächen darf nicht gespielt werden.
5. Provisorische Anwendung der Wasserhindernisregel
(Regel 26; Anhang 1, Teil A2b)
Ist nicht sicher, ob ein Ball im Wasserhindernis ist oder darin verloren ist und der Ball klar zu finden wäre, wenn er nicht im Hindernis ist, so darf der Spieler einen anderen Ball provisorisch nach jeder der anwendbaren Wahlmöglichkeiten der Regel 26-1 spielen. Wird der Ball im Wasserhindernis gefunden, darf der Spieler ihn spielen wie er liegt oder den provisorisch geschlagenen Ball mit Strafschlag weiterspielen.
6. Drop-Zone Loch 18: Hat ein Ball das frontale Wasserhindernis Richtung Grün 18 überschritten und gelangt dann von der Grünseite her ins Wasser (über die rote Wasserhindernis-Grenze), so kann der Spieler den Ball spielen wie er liegt oder er muss mit einem Strafschlag einen Ball in der ausgewiesenen Drop-Zone fallen lassen.
Strafe bei Verstoß gegen die Platzregel:
Lochspiel: Lochverlust
Zählspiel: 2 Strafschläge
Sonderplatzregeln (zeitlich befristet) werden ggf. durch Aushang am Clubhaus und den Info-Kästen bekannt gemacht.
Hinweise: Entfernungsmarkierungen bis Grünanfang
50 m = blauer Stein Mitte Fairway
100 m = weisser Stein und Markierungspfahl mit 1 Ring
150 m = roter Stein und Markierungspfahl mit 2 Ringen
200 m = gelber Stein
Der Spielausschuss. 24. Februar 2010
D. Vorgabensystem
1. Vorgaben allgemein
Die Zuerkennung von Vorgaben und ihre Änderung erfolgt ausschließlich nach dem gültigen
DGV Vorgabensystem. Hier wird unterschieden zwischen
- DGV-Stammvorgaben bis Hcp 36,0
- Clubvorgaben Hcp 37 bis 54.
2. Platzerlaubnis (PE) — Clubvorgabe 54
Mit der Platzerlaubnis erlangt der Spieler die Clubvorgabe 54. Er erwirbt sich damit ein eingeschränktes Recht, auf dem Platz seines Heimatvereins zu spielen. Die Platzerlaubnis wird nach den offiziellen Kriterien des DGV (DGV-Platzreife) vergeben und durch den Golflehrer erteilt.
Folgende Fähigkeiten sind in einer PE Prüfung nachzuweisen:
Teil 1: Verhalten auf dem Platz (ca. 60 Minuten)
Golflehrer und Prüfling demonstrieren das richtige Verhalten auf dem Platz an 4 Stationen:
Abschlag – auf der Bahn – am Grün – auf dem Grün.
Teil 2: Golfspiel (ca. 140 Minuten)
Es werden 9 Löcher gespielt und die 6 besten gewertet. Auf Grundlage einer Vorgabe von 54 muss der Spieler mindestens 12 Stableford-Nettopunkte erzielen.
Teil 3: Theorie (ca. 30 Minuten)
Im Multiple-Choice-Verfahren sind 30 Fragen zu beantworten. Es handelt sich um 15 Regelfragen, 12 Etikettefragen und 3 allgemeine Fragen zum Golfsport.
Die Prüfungsteile werden unabhängig voneinander, müssen jedoch innerhalb von 12 Monaten abgelegt sein. Die 12-Monats-Frist beginnt mit Bestehen des ersten Prüfungsteils.
Der Spieler kann seine Clubvorgabe in Rabbit-Turnieren oder in angemeldeten EDS-Runden (EDS nur auf dem Heimatplatz) verbessern.
Die Clubvorgabe ist kein übertragbarer Nachweis der Spielstärke wie die DGV-Vorgabe. Die Clubvorgabe/Platzerlaubnis eines Spielers auf anderen Plätzen verpflichtet den GC Erftaue nicht, seinerseits Clubvorgabe/Platzerlaubnis zu erteilen, es sei denn, es handelt sich um eine DGV-Platzreife.
3. Turnierreife (TR) — Clubvorgabe 45
Die Turnierreife erwirbt ein Spieler, wenn er Clubvorgabe 45 auf seinem Heimatplatz erreicht hat.
Sie berechtigt zur Teilnahme an hierfür ausgeschriebenen Wettspielen.
4. Erlangen einer DGV-Vorgabe ( 36 und darunter )
Eine erste DGV-Vorgabe kann nur in einem vorgabewirksamen Wettspiel erspielt werden. Sie darf dem Spieler erst zugeteilt werden, wenn die erfolgreiche Teilnahme an einer Regel- und Etiketteprüfung nachgewiesen ist.
Durch die Erlangung der DGV-Vorgabe ist der Spieler allen anderen DGV-Vorgabespielern gleichgestellt und genießt die gleichen Rechte.
Der Spielausschuss
10. Februar 2010
E. Etikette
Der gute Golfer zeichnet sich durch die Beherrschung der Spieltechnik, die Kenntnis der Regeln und die Einhaltung der Etikette aus. Das Regelbuch gliedert den Begriff ‘Etikette’ in drei Bereiche:
- Korrektheit und Rücksichtnahme auf dem Golfplatz
- Vorrecht auf dem Golfplatz
- Schonung des Golfplatzes
Alle Mitglieder sind angehalten, die Etikette sorgfältig einzuhalten.
Zur Erinnerung (unter anderem):
1. Vermeiden Sie Probeschwünge in Richtung auf Mitmenschen. Ein Steinchen im Gras kann zum Geschoss werden, ebenso wie ein sich lösender Schlägerkopf.
2. Warten Sie mit Ihrem Schlag, bis der Flight vor Ihnen sicher außer Reichweite ist.
Spielen Sie aber ansonsten ohne Verzug.
3. Bevor Sie das Grün betreten um den ersten Putt zu machen, stellen Sie Ihre Tasche oder Ihren Wagen seitlich des Grüns in Richtung zum nächsten Abschlag.
4. Vermeiden Sie ‘Drehen’ und ‘Schleifen’ der Füße auf dem Grün. Bessern Sie Beschädigungen vor Verlassen des Grüns aus.
5. Treten Sie nicht auf die Puttlinie eines anderen Spielers.
6. Wenn ein Loch zu Ende gespielt ist, verlassen Sie mit Ihrem Flight unverzüglich und zügig das Grün.
- Vermeiden Sie Platzbeschädigungen jeder Art
8. Spielen Sie mit zwei Personen nicht aus einem Bag.
9. Werfen Sie allen Abfall, auch Zigarettenkippen, in die dafür aufgestellten Abfallkörbe. In die Metallschalen an den Abschlägen gehören ausschließlich abgebrochene Tees.
Auch bei Beachtung der Etikette gilt: ” Der gute Golfer ist auch ein schneller Golfer! ”
Kleiderordnung
Der Club legt Wert auf ein angemessenes Erscheinungsbild, deswegen sind folgende Bekleidungsstücke nicht erwünscht:
- verschlissene, abgeschnittene und ausgefranste Jeans
- kurze Shorts, Schwimmbermudas, Radlerhosen und Leggins
- Trainings- und Freizeitanzüge
- Hemden ohne Kragen und ohne Ärmel bei Herren
- Tops oder transparente Blusen bei Damen
- Kopfbedeckungen bei Veranstaltungen im Clubhaus
Bitte tragen Sie keine Hemden über der Hose
Der Spielausschuss 24. Februar 2010